Speaker
Description
Wenn proprietäre Produkte eingestellt oder durch Mitbewerberinnen aufgekauft werden, sieht’s schnell schlecht aus, mit der eigenen (Entscheidungs-)Freiheit. Ein abgekündigtes Produkt zwingt zur Migration, verursacht Kosten, nötigt unliebsame Entscheidungen auf. Anders bei Open Source-Software: Sie bietet mir die Freiheit jederzeit den Code in Eigenregie oder mit neuen Partnerinnen weiterzuentwickeln und neue Support-Ketten aufzubauen. Die Freiheit, nicht migrieren zu müssen und die Freiheit, nicht mit einem unliebsamen Dienstleister zusammenarbeiten zu müssen. Auch eklatante Änderungen in der Produkt- und Geschäftsstrategie können umgangen werden – in dem man selbst Hand anlegt.
Soweit die stets erzählte Theorie. Aber klappt das auch in der Praxis? Dieser Bericht erzählt von einem ganz aktuellen Fall: Von einer Software, die es wert war, sich dafür zu engagieren. Von einem Team und seinen Kunden, die unbedingt weitermachen wollten. Also: Let’s fork!
Doch es geht derzeit um mehr: US-Präsident Trump wirbelt die Diskussion um Digitale Souveränität und Sicherheit auf. Oder geht es gar um Nationale Sicherheit und noch viel mehr?
Europa braucht dringend seinen eigenen Future Workspace – den digitalen Arbeitslatz. In Open Source. Unter eigener Kontrolle. In eigenen Rechenzentren. Modern, attraktiv, zukunftsgerichtet.
Haben wir eine Chance, diesen zu erreichen? Ja.
Einfach? Nein.
Aber machbar. Und dieser Vortrag zeigt, warum und wie.
| Zustimmung zu Streaming/Agree to streaming | ja/yes |
|---|---|
| Zustimmung zur Bereitstellung von Aufzeichnung/Agree to internal publication of recording | ja/yes |